Our philosophy

 

We live in a technical world where every minute counts. Time for contemplation is often lost in the stress of everyday life. We tried to return to the most important things - high above the valley in a quiet idyll where clocks ease their ticking. What nature, inhabitants and the wonderful mountains carry in themselves, is reflected in architecture and character of Naturdorf Oberkühnreit. To be here means to have time for the beautiful things in life, for your family and children and for yourself. In Naturdorf Oberkühnreit you will find a little distance to your everyday life, you will feel the power of nature and harmony in body and soul.

We are proud to invite you in such a worth living village.

Yours, the Ensmann-Heim Family.

 

 

Tradition

 

Since generations our familiy´s home is the region of Oberpinzgau. We think, it is very important to keep the old tradition of our ancestors and to learn from their knowlegde. Now we want to pass a peace of something, that is connected with the wonderful mountain region and its inhabitants.We hope it will give you the pleasure, we feel ...

 

 

Holz schlägern (aus einer alten Aufzeichnung)

1. Bau-, Zeug- und Brennholz. Das Brennholz soll man im 1.Viertel des wachsenden Mondes schlagen.
2. In den ersten 4 Tagen im Mai geschlagenes Holz fault nicht und wird nicht wurmstichig.
3. Wenn man in den 2 letzten Feiertagen im März Holz schlägt, davon Truhen und Kästen macht, so kommen keine Würmer und Motten hinein.
4. Wenn man am Margarethen (26.08.) abends Holz schlägt, dieses zerklibt nicht.
5. Wenn man Holz im aufnehmenden Mond schlägt, im Zeichen des Fisches, zerklibt es nicht und wird auch nicht kleiner.
6. Wenn man Holz schlägt in den letzten 2 Tagen des Christmonats und in den ersten Tagen des Jänners, fressen es die Würmer nicht, je älter desto härter wird es.
7. Wenn man Holz schlägt, wenn der Mond am kleinsten ist bevor er stärker wird, so kann man es grün verarbeiten, es klibt nicht zusammen und wird nicht kleiner.
8. Wenn du einen Baum schwendest, so bohre am 1. Augsut ein Loch bis an den Kern, dann dorrt er ab.
9. Wenn du in den 3 Tagen Pauli Bekehr (25.01.), Valentinstag (14.02.) und Aegidiustag (01.09.) Holz schlägst, dieses fault nicht bis an den jüngsten Tag.
10. Der 31. Jänner, 1. und 2. Februar sind Schwendtage.
11. Holz, das in den 3 letzten Tagen des Febers bei abnehmenden Mond geschlagen wird, kommt nicht mehr, es fault sogar die Wurzel. Stauden und Unkraut reiße aus 3 Tage vor dem 21. Juni nur vormittags, dann wächst es nicht mehr nach.
12. Der 25. März oder 29. Juni und der 31. Dezember sind merkwürdige Tage, das Holz an diesen Tagen schwindet nicht.
13. In den letzten Tagen im Dezember, am 1. Jänner und 1. März, freitags nach Sonnenuntergang geschlagen, springt und reißt nicht auf, Holz am 1. März geschlagen widersteht dem Feuer.

Almwirtschaft

Bereits im 5. Jahrtausend vor Christus wurden die natürlichen Weideflächen oberhalb der Waldgrenze landwirtschaftlich genutzt.
Durch Brandrodungen dehnte man die Weideflächen aus und die Bewohner drangen von oben kommend in die mittleren Höhenlagen vor. Die Täler waren damals meist weglos, vermurt, verwachsen und versumpft. Die Talböden mit Ausnahme der Schuttkegel mussten erst über Jahrhunderte mühsam nutzbar gemacht werden.
Bereits im 7. Jahrhundert nach Christus begann in unserer Region der Auf- und Ausbau der Almwirtschaft. Im Spätmittelalter (14. bis 15. Jahrhundert) erlebte die Almwirtschaft eine Blütezeit.
Auf den Pinzgauer Almen und Schwaighöfen produzierte man vorwiegend Käse, den man für die geistlichen und weltlichen Grundherren als Zins produzierte und diente.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging die Almwirtschaft stark zurück. Gründe waren relativ geringe Ertragsfähigkeit und hoher Arbeitsaufwand.

Heute hat die Viehhhaltung auf den Almen als Kulturlandschaft erhaltendes System wieder an Bedeutung gewonnen. Neben diesem Aspekt sind unsere Almen auch als Wanderziele für Naturliebhaber und Erholungssuchende beliebte Ausflugsdestinationen.

 

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